Ausbildung bei der Stadt Datteln
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Mein Name ist Angelina und ich absolviere derzeit meine Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei der Stadt Datteln.
Angelina Lüders
Auszubildene im 2. Ausbildungsjahr
Tagesablauf
Heute möchte ich euch einen Einblick in meinen Ausbildungsalltag geben und zeigen, wie ein typischer Arbeitstag in der IT bei mir aussieht.
Mein Arbeitstag beginnt für mich normalerweise früh am Morgen. Bei der Stadt Datteln arbeiten wir mit einem Gleitzeitmodell. Das bedeutet, dass ich meine Arbeitszeit innerhalb eines bestimmten Rahmens flexibel gestalten kann und selbst entscheiden kann, wann ich meinen Arbeitstag beginne. Allerdings gibt es eine feste Zeit, bis zu der alle Mitarbeitenden im Büro sein müssen.
Mit den Kollegen besprechen wir zu Arbeitsbeginn, was für den Tag ansteht. Wir tauschen uns über wichtige Termine und Ereignisse der vergangenen Tage aus und klären aktuelle Themen. Wenn beispielsweise ein Kollege aus dem Urlaub zurückkommt, wird er zunächst darüber informiert, was während seiner Abwesenheit passiert ist und ob es wichtige Neuigkeiten gibt.
Danach verschaffe ich mir einen Überblick über meine eigenen Aufgaben. Ich schaue, welche Tickets aus den vergangenen Tagen noch bearbeitet werden müssen und ob weitere Aufgaben anstehen, beispielsweise die Vorbereitung auf eine Klausur.
Im Laufe des Vormittags wird es dann meist etwas lebhafter. Die ersten Anrufe und Tickets gehen ein. Als Auszubildende kümmere ich mich vor allem darum, gemeinsam mit den Mitarbeitenden herauszufinden, welches Problem vorliegt. Je nach Situation kann ich bereits bei grundlegenden Lösungen unterstützen, beispielsweise bei einem Neustart des Computers oder anderen einfachen Fehlerbehebungen. Wenn gerade keine Anrufe eingehen, kümmere ich mich gemeinsam mit meinen Kollegen um die eingegangenen Tickets. Dafür nutzen wir ein Ticketsystem, in dem die Anfragen erfasst und anschließend der jeweils zuständigen Abteilung zugewiesen werden. Auch wir Auszubildenden haben dabei eine eigene Gruppe.
Meine Aufgaben bestehen unter anderem darin, neue Tickets zu sichten und entsprechend einzuordnen. Außerdem bearbeite ich die Tickets, die unserer Azubi-Gruppe zugewiesen wurden. Zusätzlich bekomme ich von meinen Kollegen weitere Aufgaben übertragen, zum Beispiel Hardwareausgaben oder andere organisatorische und technische Tätigkeiten. Zwischendurch ist natürlich auch Zeit für eine Mittagspause. Die verbringe ich meistens gemeinsam mit meinen Kollegen. Wir essen zusammen, unterhalten uns und tauschen uns auch mal über andere Themen als die Arbeit aus. Manchmal genieße ich die Pause aber auch einfach für mich, bevor es anschließend mit den Aufgaben weitergeht.
Nach der Mittagspause ist es häufig etwas ruhiger. Dadurch haben wir mehr Zeit, uns um weitere Tickets zu kümmern oder andere Aufgaben zu bearbeiten. Dazu gehören beispielsweise die Vorbereitung auf Klausuren oder verschiedene Aufgaben für uns Auszubildende, bei denen wir bestimmte Themen praktisch und theoretisch vertiefen können.
Gelegentlich finden auch Lern- oder Schulungseinheiten mit einem Kollegen statt. Dabei bekommen wir beispielsweise eine theoretische Einführung in die Systeme, mit denen wir im Arbeitsalltag arbeiten, oder lernen bestimmte Arbeitsabläufe genauer kennen. Anschließend bekommen wir oft passende Aufgaben, um das Gelernte praktisch anzuwenden. Ein Beispiel dafür wäre, eine Dokumentation zu einem bestimmten System oder Ablauf zu erstellen.
Am Ende meines Arbeitstages erledige ich noch offene Aufgaben, stemple mich aus und mache mich anschließend auf den Weg nach Hause.
Natürlich sieht nicht jeder Tag genau gleich aus. Gerade das macht die Ausbildung für mich abwechslungsreich. Je nach Aufgaben, Anrufen, Tickets und aktuellen Projekten kann jeder Arbeitstag etwas anders aussehen.